Für 4 Personen
2 EL | Olivenöl o. Rapsöl | |
200 g | Zwiebeln, halbiert, in Streifen geschnitten | |
2 EL | Peperoncino, entkernt, in feine Streifen geschnitten | |
200 g | Bohnenkerne, abgespült, einige Stunden (2 - 12 Std.) eingeweicht | |
400 g | Tomaten | |
ca. 400 ml | Wasser | |
2 | Lorbeerblätter | |
3/4 TL | Salz | |
500 g | Auberginen | |
2 - 3 EL | Olivenöl o. Rapsöl | |
1/3 TL | Salz | |
1 Büschel | Kräuter z.B. Perillablätter, Koriander, Petersilie, grob gehackt o. gezupft |
Anleitung
1 | Zwiebeln im Öl glasig dünsten. Peperoncino, Bohnen und Tomaten beigeben.
2 | Wasser angiessen, Lorbeer und Salz beigeben, aufkochen lassen, Hitze reduzieren, 1 1/2 – 2 Stunden lang zugedeckt leicht köcheln lassen, gelegentlich rühren.
3 | Auberginen in 1cm grosse Stücke schneiden. In einer Schüssel mit Olivenöl und Salz vermischen. Im auf 200°C vorgeheizten Backofen während 20 – 30 Minuten rösten.
4 | Wenn die Bohnen weich sind und noch etwas viel Flüssigkeit vorhanden ist, kann diese Flüssigkeit eingekocht werden.
5 | Die Hälfte der Auberginen und der Kräuter unter die Bohnen mischen. Mit Salz abschmecken. Die restlichen Auberginen und Kräuter auf das angerichtete Bohnengericht streuen.
Tipp: Bohnen über Nacht einweichen. So werden die Häute der Bohnen weicher. Einweichwasser zum Kochen verwenden. Weggiessen, falls die Verdauung auf Hülsenfrüchte empfindlich reagiert.

Bin etwas irritiert, dass das Rezept empfiehlt, dem Kochwasser der Bohnen Salz beizufügen. Man wird davor immer wieder gewarnt, da Bohnen und auch Linsen dabei nicht weich werden und hart bleiben. Habe die Erfahrung auch selbst schon gemacht, als ich aus Versehen Salz zum Kochwasser gegeben habe. Würde zudem das Einweichwasser der Bohnen immer wegschütten. Die Gerichte werden dadurch bekömmlicher. Für Empfindliche hilft auch die Beigabe einer Messerspitze Natron ins Kochwasser.
Hülsenfrüchte garen in leicht gesalzenem Kochwasser sehr gut. Weniger gut garen sie jedoch wenn sie eine lange Lagerzeit hinter sich haben und dadurch verhärten bis verholzen. Auch in saurer Kochflüssigkeit resp. in kalkhaltigem Wasser garen Hülsenfrüchte schlechter.
Mit dem Einweichwasser werden auch die wasserlöslichen Vitamine des B Komplexes weggegossen. deshalb nur wenn es die empfindliche Verdauung verlangt.
Natron ist basisch, der Gegenspieler von sauer und lässt Hülsenfrüchte und Gemüse weicher werden jedoch auch etwas breiig in der Konsistenz.